So wäschst Du Dein Baby beim Baden richtig




So wäschst Du Dein Baby beim Baden richtig

Aufregend und spannend ist der Badetag für Babys und Eltern ganz sicher. Eine Herausforderung aber
auch. Vor allem dann, wenn Du das Baby zum ersten Mal badest. Manche Eltern und Verwandte haben
regelrecht Angst vor diesem Tag, weil sie immer in Sorge sind, dass sie etwas falsch machen. Geht es Dir
oder Euch ähnlich? Mach Dir keine Sorgen, ein wenig kann ich dich beruhigen und Dir mit einigen Tipps
zur Seite stehen, damit der spannende Badetag für dich und Dein Baby zu einem erfolgreichen Tag wird.

Die sichere Grifftechnik beim Baden erleichtert vieles

Gerade zu Beginn ist Dein Baby natürlich noch nicht in der Lage, aufrecht zu sitzen und das bedeutet,
dass Du es behutsam sichern muss. Dazu empfehle ich Dir, dass Du deinen Arm unter die linke oder
rechte Schulter des Babys legst und dann die Hand auf die Schulter des Babys platziert. Im Grunde hast
Du nun um die Technik bildlich zu erkennen, die Schulter Deines Babys angelehnt am Oberarm und
deinen Unterarm hast Du unter die linke oder rechte Seite des Arms durchgeschoben, um dann wiederum
mit Deiner Hand die kleine Schulter samt Brustkorb zu umschließen.
Ich hoffe, dass Du diese bildliche Vorstellung nun im Kopf verinnerlicht hast und so sicherst Du Dein
Baby gut ab, hast die Kontrolle und kannst die rechte oder linke Hand nutzen, um den Po des Babys in die
Badewanne sanft zu platzieren. Danach darfst Du die andere Hand natürlich zum waschen nutzen,
während die andere weiterhin die Schulter/Brustkorbpartie schützt. Eigentlich geht es ganz einfach, auch
wenn die technischen Feinheiten etwas schwieriger zu erklären sind, als sie in Wahrheit sind.
Wenn Du eine andere vielversprechende Technik kennst, weil Du schon erfahrene Mama o.ä bist, freuen
sich die werdenden Mamas bestimmt über ein Kommentar mit Deiner Technik.

Gewöhne Dein Baby bitte langsam an das neu entdeckte Element Wasser

Lauwarmes Wasser, nicht zu heiß und nicht zu kalt, ist die beste Wassertemperatur, um Dein Baby
langsam an das neu entdeckte Element zu gewöhnen. Wie wäre es, wenn Du mal die Füße leicht
eintauchst, ein wenig mit einem Waschlappen das Wasser am Körper abperlen lässt und schaust, wie
Dein Baby reagiert? Es gibt nämlich kleine Baby Wasserratten und Wassermuffel unter den Sprösslingen!
Mach es behutsam und langsam, dann wird Dein Baby dem lauwarmen Badewasser viel abgewinnen
können.
Lass Dein Baby bitte etwas planschen, das wird ihm/ihr ganz sicher Spaß machen. Du wirst allerdings
ebenfalls freudig nass werden, aber das Lächeln Deines Babys wird es wert sein. Denn das neue Element
macht Lärm beim Platschen, ist antastbar für Dein Baby und weist eine angenehme Temperatur auf.
Damit kannst Du bei den meisten Babys sofort punkten.

Das Baby wäschst Du am besten von oben nach unten

Einen Waschlappen solltest Du nicht missen, wenn es um die Badezeit mit Deinem Baby geht.
Hygienisch und gesundheitlich ist es zudem vom Vorteil, wenn Du von oben mit dem waschen beginnst.
Das bedeutet, dass Du den Kopf und das Gesicht als erstes wäschst und dann weiter runter gehst.
Zwischenzeitlich würde ich Dir empfehlen, dass Du immer einen kleinen Becher mit lauwarmen Wasser
über den Kopf gibst, damit Deinem Baby nicht kalt wird, da es zu Beginn noch sehr empfindlich ist.
Jetzt darfst Du auch den Hals, die Schultern und die Arme säubern. Bitte auch zwischen den kleinen
Babyfalten gehen, welche natürlich auch gewaschen werden müssen. Die Genitalien sowie der Po
kommen ganz zum Schluss zur regelmäßigen Hygiene dazu. Hier hast Du bereits viel Glück, weil der Po
und der Genitalbereich schon die ganze Zeit unter Wasser waren und dadurch natürlich leichter zu
säubern sind. Trotzdem gründlich säubern und vorsichtig.

Achte auf die Badezeit und übertreibe den Badespaßtag nicht

Bei Babys musst Du keine 15 Minuten Badezeit einplanen, weil ihre Haut viel zu empfindlich dazu ist.
Zwischen 5 und 10 Minuten reichen da aus, auch wenn das Baby offensichtlich viel Freude am Bad hat.
Bitte übertreib die Badezeit aus diesem Grund keineswegs, um die noch nicht ausgereifte Haut zu
strapazieren und um Reizungen zu vermeiden. Wickel Deinen Nachwuchs nach dem Baden sofort in
einem Handtuch ein und wechsel dies durch ein neues Handtuch zum abtrocknen.

Die richtige Abtrocktechnik rundet den Badespaß mit Deinem Baby ab

Beim Abtrocknen kannst Du viel falsch machen, weil Du möglicherweise zu feste abrubbelst oder
gewisse Stellen vergisst. Deswegen wollte ich dies abschließend noch als Thema kurz anschlagen, damit
Du hier wirklich rundherum den Badespaß sicher beendest. Abtupfen ist die bessere Variante, nachdem
Du ein frisches Handtuch zur Hand hast, während Du mit dem anderen Handtuch direkt nach der Wanne
Dein Baby eingewickelt hast. Vergiss dabei aber gewisse Stellen nicht, um so sicher zu gehen, dass sich
hier keine offenen Stellen und wunden Reizungen entwickeln. Folgende Körperstellen musst Du daher
besonders gut abtupfen und sollten nicht von Dir vergessen werden.

• Die Halsfalten
Intimbereich
• Hinter den Ohren bitte auch abtupfen
• Vergiss den Bauchnabel nicht
• Die kleinen Speckfalten an den Armen und Beinen nicht vergessen
• Unter den Achseln bitte auch abtupfen
Zwischen den Fingern und Zehen bitte noch abtupfen

Wenn Du dich anhand dieser kleinen Merkliste vorarbeitest, damit Du Dein Baby trocken tupfst, geht
nichts schief. Dann ist der Abschluss eines unglaublich tollen Badeerlebnisses garantiert und Dein Baby
freut sich garantiert auf das nächste Badeabenteuer.

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Informationen:
Autor: Tina Müller
Bildnachweis: Pixabay.com / pavelkraus

 

Author: mein-erstes-baby

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